Job-Markt Südtirol
Arbeiten im Generationenvergleich: Was sich verändert hat – und was gleichbleibt
Die Arbeitswelt ist im Wandel. Technologische Entwicklungen, demografische Verschiebungen und veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass heute mehrere Generationen mit unterschiedlichen Prägungen gleichzeitig im Erwerbsleben stehen. Besonders häufig werden dabei die sogenannten Babyboomer, die Generation X und die Generation Z miteinander verglichen. Der Blick auf ihre jeweiligen Anforderungen an Arbeit zeigt weniger Gegensätze als vielmehr unterschiedliche Schwerpunkte.
Neue Erwartungen, neue Regeln: Wie junge Menschen Arbeit heute sehen
Der Blick auf die Generation Z ist oft von Vorurteilen geprägt. Personalexpertin Dorotea Mader erklärt, warum diese Zuschreibungen zu kurz greifen – und weshalb sich nicht die jungen Leute, sondern vor allem der Arbeitsmarkt verändert hat.
Der Südtiroler Arbeitsmarkt und seine Löhne
Niedrige Arbeitslosigkeit und im italienischen Vergleich relativ hohe Einkommen machen Südtirol zur Vorzeigeregion in Italien. Doch hohe Lebenshaltungskosten relativieren den Vorsprung. Ein Vergleich mit Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, wie viel vom Lohn am Ende tatsächlich bleibt – und wo die Grenzen des Modells liegen.
Löhne in Südtirol: Privatwirtschaft hinkt Preissteigerungen hinterher
Drei Viertel aller Beschäftigten in Südtirol arbeiten in der Privatwirtschaft – und genau dort öffnet sich die Schere zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten immer weiter. Das zeigt eine heuer erschienene Studie des Arbeitsförderungsinstituts (Afi).
So viele Leute suchen in Südtirol einen Job
Südtirols Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin robust. Wie aktuelle Daten des Landesstatistikamtes Astat zeigen, ist die Beschäftigung im zweiten Quartal 2025 stabil geblieben. Die Erwerbstätigenquote lag zwischen April und Juni bei 74 Prozent – exakt auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
ABSTIMMUNG: Was sagen Sie zu flexiblen Arbeitszeiten?
Die klassische 40-Stunden-Woche mit festen Arbeitszeiten verliert an Bedeutung. Stattdessen setzen immer mehr Unternehmen auf flexible Modelle, die sich besser mit den Anforderungen moderner Arbeitsmärkte und den Lebensrealitäten der Beschäftigten vereinbaren lassen.
Flexible Arbeitszeiten: Warum sie heute wichtig sind
Früher war die 40-Stunden-Woche mit festen Arbeitszeiten ein unantastbares Modell. Morgens um neun am Schreibtisch, Feierabend um fünf – für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer war das jahrzehntelang Alltag. Doch diese Gewissheiten bröckeln. Immer mehr Unternehmen setzen auf flexible Arbeitszeiten, weil starre Strukturen weder zu den Anforderungen moderner Arbeitsmärkte noch zu den Lebensrealitäten vieler Beschäftigter passen.
Erfolgreich im Vorstellungsgespräch – Zwischen Selbstvermarktung und Stress
Die Tür geht auf, ein fester Händedruck, ein kurzes Lächeln – dann beginnt für Bewerberinnen und Bewerber der entscheidende Moment: das Vorstellungsgespräch. Für viele ist es ein Spießrutenlauf, der über die nächsten Jahre ihres Berufslebens entscheidet. Personalchefs sprechen von einer „Schlüsselsituation“, Bewerber von einer „Prüfungssituation mit unklaren Regeln“.
Wie wollen junge Leute heute arbeiten?
Die Diskussion um die Generation Z, also jene jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, sorgt in Südtirol immer wieder für Schlagzeilen. Häufig werden sie als faul, verwöhnt und arbeitsscheu abgestempelt – ein Bild, das Personalexpertin Dorotea Mader im Gespräch deutlich zurückweist. „Es ist komplett überzogen und fast schon anmaßend, wenn man einer ganzen Generation solche Eigenschaften zuschreibt. In jeder Generation gibt es Menschen, die sich stärker einbringen, und andere, die weniger engagiert sind“, sagt Mader.
Gehalts-Check: Wie viel bleibt in Südtirol und bei den Nachbarn am Ende übrig?
Südtirol glänzt mit rekordniedriger Arbeitslosigkeit und Spitzenlöhnen im italienweiten Vergleich. Doch hohe Lebenshaltungskosten schmälern die Kaufkraft. Wie steht das Land im Vergleich zu Deutschland, Österreich und der Schweiz wirklich da – und was bleibt unterm Strich im Geldbeutel?
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